Erlebnisberichte von der Reise             <<zurück>>

 
 
 

Bericht Nr. 1, 23.03.01 von Christian

 
Tunesien

Hallo. Ich bin in einem Internetcafe in Touzeur und schreibe dir jetzt mal. Es ist hier ein bisschen schwierig zu schreiben, da die Tastatur hier anders ist. Die Tasten haben teilweise eine andere Belegung. Uns geht es allen gut. Touzeur liegt im Südwesten von Tunesien und es ist hier sehr heiß. Es sind bestimmt 35 Grad. Aber wir müssen uns ja auf 45 Grad in Lybien einstellen.
Zuerst waren wir in Tunis, die Stadt hat uns echt gut gefallen. Geschlafen haben wir in der Jugendherberge mitten in der Medina, der Altstadt. Es war echt lustig, da wir mit unseren Motorrädern durch die engen Gassen und den Souk fahren mussten. Da wäre man nie mit dem Auto durchgekommen. Das Gute war nur, das es Sonntag war und der Souk nicht auf hatte, weil es sonst wohl unmöglich gewesen wäre. Es ist echt lustig überall wo wir übernachten in der Jugendherberge oder im Hotel können wir die Motorräder ins Haus stellen. Es ist zwar nötig es teilweise fahrend oder tragend ins Haus zu bringen. Heute Nacht stand das Motorrad etwa 2 Meter von unserer Zimmertüre weg.
Bislang haben wir einen eher touristischen Urlaub gemacht, und heute sind Benjamin und ich das erste mal abseits in der Wüste gefahren. Es war schön, aber auch sehr anstrengend und absolut komisch zu fahren. Wir sind ja noch Anfänger und lernen es ja gerade erst. Hier in Tunesien ist alles so anders wie wir es sonst so kennen. Überall liegt Dreck herum, aber das ist auch schon in Italien. Die Leute haben eine ganz andere Mentalität. Mit unseren Motorrädern fallen wir schon sehr auf. Überall wo uns Leute sehen, und das ist fast überall, winken sie uns und freuen sich wenn sie uns sehen. Die Kinder sind hier ziemlich nervig. Ein paar mal waren wir schon umlagert von lauter Kindern, die dann überall am Motorrad herumdrücken. Sie sind teilweise echt frech. Dem Martin haben sie schon die Sonnenbrille geklaut, die hier absolut nötig ist. Die Kinder werfen auch manchmal Steine auf uns wenn wir vorbeifahren. Das Vorderrad von Martin wurde von einem Stein getroffen. Was auch nervt, ist das dauernde Betteln und Schnorren wollen von Zigaretten. Es sind aber nicht die Erwachsenen, sondern die Kinder.
Morgen fahren wir weiter nach Douz. Dann geht es richtig los mit den Sanddünen.
Schöne Zeit        Christian

 

 
 

Bericht Nr. 2, 27.03.01 von Christian

 
Unfall von Martin

Hallo. Nur mal kurz eine Nachricht.
Martin musste nach einem rießen Sprung über eine Düne ins Krankenhaus um dort genäht zu werden. Ich habe leider nur die Spuren davon im Sand gesehen, aber die waren echt cool. Er ist aber nicht mit dem Motorrad hingeflogen, sondern ist mit dem Gesicht an die Windschutz geknallt.
An der gleichen Düne hat der Benni einen Spiegel und die Blinker kaputt gemacht, da er es dem Martin nachmachen wollte. Er ist aber nur über den ersten Huckel gekommen, was vielleicht sein Glück war.
Allgemein war gestern kein guter Tag, da auf der Fahrt zu den Dünenfeldern unser GPS bei 100 km/h von Benjamins Motorrad gespickt ist, und beinahe den dahinter fahrenden Martin erschlagen hätte. Das GPS ist natürlich vollkommen kaputt.
Spendenkontonummer: Bei Antje erfragen.
Außerdem ist bei mir die Kupplung vom Motorrad kaputt gegangen, bzw. sie rutscht bei hoher Belastung durch. Doch dank ADAC und Schutzbrief bekommen wir hoffentlich eine neue Lieferung mit GPS und Kupplung.
Heute hat Martin auch noch seine Brille kaputt gemacht.
Mit schönem Gruß aus der Sahara
Christian

 

 
 

Bericht Nr. 3, 14.04.01 von Christian


Hallo. Wir sind gut aus Tunesien wieder raus gekommen und nach 6 Stunden konnten wir auch nach Lybien einreisen. Mit unserer Einreise hat alles gut geklappt und der Agent, der uns an der Grenze abholen sollte, hat auch alles für uns erledigt.
Alles hier ist etwas anders als in Tunesien. Hier sind die Leute noch wirklich freundlich, oder man denkt es zumindest. In Tunesien wird man ja überall abgezockt und jeder schaut, dass er so viel Geld von den Deutschen abzocken kann wie er kann.
Wir sind jetzt wieder im Norden, da sich ziemlich viel ereignet hat. Nur hier im Norden gibt es Internet.
Zuerst waren wir in Sabrata, dass ist eine römische Ausgrabungsstätte. Es war sehr schön und dort gibt es auch einige Reisegruppen aus Deutschland und eine aus Österreich. Alle werden mit dem Bus hingekarrt und schauen sich dann die Ruinen an.
Danach sind wir Richtung Nalut gefahren. Dort haben wir eine verfallene alte Speicherburg zur Lebensmittelaufbewahrung angeschaut.
Weiter ging es Richtung Ghadames. Hier haben wir an einem See mitten in der Wüste übernachtet, der etwa 10 km mit Hilfe einer Piste zu erreichen war. Und Abends haben wir dann 2 Jeepfahrer aus Aalen und zudem noch 4 Jungs aus Heidelberg getroffen. Die sind mit uns zusammen eingereist. An der Grenze waren etwa 20 Leute aus Deutschland in unserer Gruppe. Mit den 4 Jungs aus Heidelberg haben wir uns angefreundet und wollten gemeinsam die 460 km Piste quer durch die Wüste machen. Wir sind dann nach Ghadames gefahren und haben die verlassene Altstadt angeschaut und uns den Dreieckstempel, was die Aufenthaltsgenehmigung ist besorgt.
Die 4 sind mit einem Jeep und 2 Motorrädern unterwegs. Wir sind dann die Piste gefahren und sind gemeinsam gefahren, aber nicht ohne Verluste. Bei einem von den 4, hat sich die Kette im Motor verwickelt und jetzt hat er einen Totalausfall des Motorrades.
Auch bei uns gab es Probleme. Bei mir war ein Reifen platt und in der Wüste bei Wind, Sand und Hitze Schlauch wechseln ist gar nicht so leicht. Aber wir haben dies gut gemeistert dank Benjamin. Es ging dann weiter bis zum Polizeiposten auf 2/3 der Strecke. Dort haben wir die anderen auch wieder getroffen, besser gesagt 2 von ihnen. Die anderen 2 sind mit dem Jeep und einem verletzten Polizisten Nachts noch die Piste weiter gefahren um den Polizisten ins Krankenhaus zu fahren.
Wir blieben am Polizeiposten und haben mit den Polizisten gegessen. Es war auch schon dunkel als wir ankamen, und wir waren auch sehr froh hier zu sein, da wir auch im Dunkeln unterwegs waren, durch den Reifenwechsel. Und eine Übernachtung auf der Hochebene wollten wir nicht machen wegen dem Wind. Bei der Polizeistation sind haben wir dann versucht das Zelt aufzubauen, was aber misslungen ist, da ein Sandsturm aufkam. Das ist echt Wahnsinn, man sieht sehr wenig und der Sand ist echt überall. Außerdem ist der Wind super heftig. Zum Glück durften wir im Polizeiposten bei den Polizisten Übernachten. Echt sehr nett. Wir sind dann zu 3 am nächsten Tag weitergefahren. Die 2 anderen Deutschen sind hier fest gehangen, bis sie ein Jeep mit dem kaputten Motorrad nach Idri gebracht hat.
Die Strecke am nächsten Tag war echt heftig. Plötzlich ging Martins Motorrad nicht mehr. Nach Reperaturversuchen in der Wüste mussten wir Martins Motorrad zurücklassen um wieder aus der Wüste herauszukommen. Das bedeutete Martin und Benni auf einem Motorrad und das ohne Gepäck und ich mit einem Teil von unserem Gepäck völlig überladen nach Idri zu gelangen um Hilfe zu holen. Nach unglaublicher Anstrengung sind wir nach 130 km Piste nach Idri gekommen, total fertig.
Muss mich jetzt kurz fassen, da die anderen gehen wollen.
Motorrad wurde mit Hilfe von Jeep geborgen und nach Idri gebracht. Kupplung kaputt. Dann mit Transporter nach Tripolis, 1000 km. Haben gleich alle 3 Motorräder verladen.
Jetzt in Tripolis zum Motorrad reparieren, da es nur hier möglich ist.
Christian

 

 
 

Bericht Nr. 4, 15.05.01 von Benni

tja, nun bin ich also an der Reihe, mal was von uns hören zu lassen.

nach Tripolis hatten wir eine wundervolle Zeit vor uns. Das Mopped vom Martin lief wieder tadellos und wir waren sehr froh als wir das Hotel nach 2 Wochen "eingesperrtsein" wieder verlassen konnten. Der Weg herunter in den Süden war sehr monoton, begleitet von zum Teil heftigem Gegenwind und heissem Wetter. Nebenbei bekam der Martin einen Platten. Nach insgesamt 4 X flicken innerhalb von einigen Tagen ließ sich aber auch dieses Problem meistern. Die Reifenmonteure in Libyen taugen nichts, das wissen wir jetzt auch.
Unser erstes Ziel war Germa, eine kleines Nest mit einem schönen Campingplatz. Genau von hier aus ging der Weg zum Mandarasee los, eins der Ziele, auf die wir uns sehr gefreut hatten. Der Weg zum See führt direkt durch die Sanddünen mitten in die Wüste, wo diese traumhaft schönen Seen gelegen sind. Insgesamt sind es etwa 20 Seen, aber uns reichte es, wenn wir 2 davon zu sehen bekommen würden. Nach einem Übungstag brachen wir dann zusammen mit Peter und seiner Familie, also in Begleitung eines Landrovers auf, die Strecke beträgt 20 km Luftlinie, d. h. 40 km. Mit viel Anschieben, Peters Geduld und mit einer Seilwinde schafften wir es dann tatsächlich. Aus irgendeinem Grund gerieten wir auf die schwierige der beiden Routen zum See, aber es hat gut geklappt. Wir verbrachten einen Nachmittag mit baden im Salzwasser von Um el Mar ( =Mutter des Wassers), dem schönsten ? See und schliefen im Schutz von Palmen, wo uns leider die Mücken fast auffrassen. Die Rückkehr verlief zunächst gut doch kurz vor Ankunft machte ich an einer Düne einen Purzelbaum samt Maschine und Martin, der hinter mir fuhr, konnte geradeso sein Motorrad in der Luft fliegend noch ein wenig zur Seite reißen, so dass ich seine Maschine nur mit der Sitzbank an den Kopf bekam. Ein wenig anders und ich wäre nicht mehr ! Nach der Fahrt kauften wir zur Feier des Tages 3 Hühner, schlachteten sie vor dem Campingplatz und verbrachten noch einen schönen Abend mit Regine und Peter.
Die Fahrt zum Wadi Mathendous, die wir eigentlich geplant hatten verwarfen wir und fuhren zusammen mit Peter und einem weitern Jeep ins Akakusgebirge. Nach zähem Verhandeln konnten wir für 3 Tage einen Jeep mit Fahrer und Führer ersteigern, der uns nach Aufteilung der Kosten nur 83,- DEM ( für 3 Tage !! ) pro Person kostete. Das Akakusgebirge zeigte sich als sehr schön und die Zeit war eine Abwechslung zu den vielen Stunden, die wir auf dem Mopped gesessen waren. Wir besichtigten alte Felszeichnungen aus der Steinzeit und allein die Natur mit dem vielen gelben Sand und beeindruckenden Felsen dazwischen war die Fahrt auf jeden Fall wert. Es war so schön, das Martin und ich draußen neben dem Zelt schliefen. Nach der zweiten Nacht draußen sahen wir dann eine Spinne, so groß, wie eine Hand, die Skorpione fressen kann, danach schlief ich eher wieder innerhalb des Zeltes.
Als nächstes stand uns nun die lange Fahrt durch ganz Libyen bevor, wir mussten ja irgendwann weiter. In etwa 5 Tagen fuhren wir 2000 km, doch es blieb immer wieder interessant. Wir sahen die Wüste noch einmal richtig vom ihrer mächtigen Seite, denn starke Winde begleiteten uns wieder, diesmal jedoch meist als Rückenwind. Am Mittag des 8. Mai kamen wir in Am Saad, dem Grenzort nach Ägypten an. Wir wagten die Ausreise nach am gleichen Tag, was sich als gut erwies. In etwa 1 Stunde waren wir aus Lybien raus, die Einreise dauerte dafür gute 5 Stunden bis nach Ägypten hinein. Es war der Horror, bezahlen hier, bezahlen da. Dann einen Stempel mit dem man erst hierhin muss, dann wieder dahin und endlich dorthin, wo man dann ..... .                                                                     Libyen ist ein tolles Land das uns lange in Erinnerung bleiben wird.
 
Nun also zu Ägypten :
Das Essen, war das erste, das uns auffiehl. Obwohl Libyen viel reicher ist überwältigte uns das Angebot, das es nun wieder gab. Der erste Teller, voll mit gegrilltem Fleisch war ein Festmahl nach wochenlang Makkaroni mit Tomatensoße. Wir schliefen eine Nacht im Freien, dann 3 Tage in einem Hotel in Marsa Matrouh am Mittelmeer und sahen uns das Meer wieder einmal nur von außen an, denn es war etwas kühl. Leider verbrachte der Christian 2 Tage im Bett, begleitet von einem Dauerplatz auf der Toilette, doch er war sehr tapfer. Martin hat sich eine wenig den Knöchel verstaucht, doch das wird auch wieder werden. Dann schliefen wir wieder bei starkem Wind ( mit Erlaubnis ) im Schutz der deutschen Grabstätte vom zweiten Weltkrieg, also 10 Meter von 5000 Toten entfernt. Wir sahen noch das Kriegsmuseum in Al Alamein und ein koptisches Kloster und erreichten spät abends Kairo. Dort mussten wir uns erst mal um Christians Motorrad kümmern, das in der letzten Zeit mit fertiger Kupplung und Rauchwolken bei katastrophalem Ölverbrauch etwas zu wünschen übrig lies.
Kairo ist eine tolle Stadt, das als erstes. 18 Millionen ! Einwohner groß ist es einfach faszinierend. Es ist laut, schmutzig, hat lebensgefährliche Zustände auf der Strasse und ist dennoch schön. Das islamische Viertel hat einen riesigen Souk ( Markt ) und allein die Stadtmitte ist so groß das ich mich ohne die Hilfe der anderen Beiden ständig verirren würde. Hier kann man alles haben, was man braucht, Mc Donalds, Internet, arabische Küche, die Cheobspyramide ( liegt mitten in der Stadt ) und in den nächsten Tagen haben wir noch ein großes Programm vor uns.
An alle die wir zu Hause gelassen haben senden wir herzliche Grüße. Wir haben euch  nicht vergessen !!!
bis demnächst         

Benni

 

 
 

Bericht Nr. 5, 02.07.01 von Christian


Gruß aus dem Libanon

Hallo. Wir sind nun im Libanon angekommen. Der Aufenthalt hier war nicht lange. Eigentlich war es gar nicht geplant, dass wir hier her fahren, aber für Spontanitäten bin ich ja immer offen. Nach nun 5 Tagen hier fahren wir heute wieder zurück nach Syrien. Dort hat es uns auch besser gefallen, da dort die Leute viel freundlicher waren und nicht so kriegsgeschädigt wie hier. Zudem ist es im Libanon unglaublich teuer. Es heißt ja nicht umsonst Beirut ist das Paris des Orient. Es ist aber trotzdem interessant hier mal alles anzuschauen, und eine eigene Sicht der Dinge zu bekommen die hier geschehen.
Gerade erst gestern haben die Israelis hier im Libanon eine syrische Radarstellung in Balbaak weggepustet. Wir waren genau 1 Tag zuvor an der gleichen Stelle im Libanon. Wir haben echt Glück gehabt. Martin hat gesagt, schade dass wir das Feuerwerk nicht gesehen haben und dort gewesen sind. Man muss sich
vorstellen die Israelis fliegen Nachmittags einfach mal hier rüber und bomben hier was weg.
Es stört sich aber niemand hier im Libanon daran, weil sie die Syrier sowieso nicht mögen, da sie so eine Art Besatzermacht sind. Sie beanspruchen den Libanon als so eine Art Kolonie.
Ich glaube Benni hat zuletzt geschrieben als wir in Ägypten ankamen. Also mehr zudem was wir sonst so gemacht haben. Wir haben in Ägypten Kultur ohne Ende gemacht. Man kann hier ja so viel anschauen das ist unmöglich es in 4 Wochen zu machen. Nach 2 Wochen Dauerstress durch Besichtigungen sind wir in den Sinai gefahren. Dort haben die anderen beiden den Tauchschein in Sharm el Sheik gemacht, während ich Schnorcheln war. Dort hat uns ja auch die Sonja besucht. War ganz nett mal wieder jemanden aus der Heimat zu sehen und was von der Heimat zu hören.
Zu Ägypten noch ein Wort, es ist unglaublich wie man hier abgezockt wird und wie nervig die Leute sind. So etwas wie hier habe ich noch nie erlebt. Man muss überall rumstreiten was etwas kostet und das geht einem echt auf den Geist. Nach unseren ersten Erfahrungen und nachdem wir die normalen Preise abgecheckt haben
sind wir einfach immer in ein Lebensmittelgeschäft gegangen und dort gesagt, dass wir hierfür so viel bezahlen und für das so und so viel usw. Man muss
hier einfach die Initiative selber ergreifen und dann wurde einem auch nicht wiedersprochen.
Nach Ägypten ging es mit der Fähre nach Jordanien. Uns hat dort die schnelle und freundliche Abfertigung an der Grenze überrascht, im Gegensatz zu den kaotischen Umstanden in Ägypten. Jordanien ist echt schön, nicht nur die Wüste im Wadi Rum, wo Laurence von Arabien gedreht wurde, sondern auch Kultur wie Petra oder Römerstädte und die Städte wie Amman sind interessant.
Im Wadi Rum haben wir auch Rene und Dorothea kennen gelernt die mit dem Motorrad von Bad Homburg nach Australien fahren wollen. Sie sind seitdem mit uns seit 3 Wochen unterwegs. Naheres zu deren Projekt kann man im Internet unter www.bike-odyssee.de nachlesen.
Das Tote Meer mit 400 m unter dem Meeresspiegel muss man auch mal gesehen haben, aber ist im Sommer nicht zu empfehlen weil es unglaublich heiß dort war. Es hatte fast 50 Grad. Wir sind nur noch apatisch unter einer Straßenbrücke im Schatten in einem Bach gelegen, der aber auch mindestens 32 Grad Wassertemperatur hatte. Das Baden im Toten Meer empfand ich nicht so schön, da es total ölig und dreckig war. Außerdem hat es irgendwie nach Rohöl gerochen. Weiß auch nicht wo das herkam.
Nach Jordanien ging es nach Syrien. Syrien ist nach meiner Meinung das schönste Land im Nahen Osten. Nicht nur weil die Leute total nett sind, sondern weil es so unglaublich viel zu sehen gibt. In Damaskus fühlt man sich so echt richtig im Orient. Überall wird gehandelt und es gibt riesige Souks. Als wir in Syrien ankamen hat uns Mohammed, ein Mann den wir getroffen haben, gleich zu sich eingeladen und wir haben dort auch geschlafen. Wir sind dann mit seinem 1962 Buick Cabrio zu seinem Sommerhaus gefahren. Es war einfach fantastisch. Also mehr wird beim nächsten Mal erzählt.
Machs gut.
Gruß Christian