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Ägypten |
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| - Land und Leute | |||
| - Visa/Einreise | |||
| - Geld/Preise/Essen/Unterkunft | |||
| - Interessante Ziele | |||
| - Internet/Handy | |||
| Land und Leute |
| Wir
konnten einige sehr sympatische Menschen dort kennenlernen. Dennoch fällt
das allgemeinen Urteil vernichtend aus. seit Caesar und Kleopatra gibt is in
Ägypten den Tourismus. Dieser hat erhebliche Spuren hinterlassen. Abzocken
und Bescheißen gehört zum täglichen Alltag. Mit jedem nur erdenklichen Trick
versucht man dem ahnungslosen Urlauber das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Wir haben gesehen wie Souveniers zu gekauft wurden zu einem Preis der um das
das 20-fache überhöht war. Der Einkauf von Lebensmitteln ist eine typische Alltagssituation: Zuerst wird einem ein überhöhter Preis genannt (obwohl der auf arabisch angeschrieben ist), dann wird falsch zusammengerechnet (zufälligerweise immer zu viel). Nach dem Bezahlen bekommt man das Wechselgeld nur nach Diskussion und erst mal zu wenig. Das ist übrigens kein Einzelfall sondern Standart, so verrückt es klingt. Was die Situation verkompliziert sind die echt billigen Preise. Wer für 1000 Euro in Ägypten Pauschalurlaub macht, der ist zufrieden, wenn ein großes leckeres gefülltes Fladenbrot 1 Euro kostet. Wer weiss schon, dass der richtige Preis 10 Cent ist ? Stell dir vor du stehst in Deutschland an der Pommesbude. Neben dir ist ein Ausländer, der der zahlt freundlich lächelnd 30 Euro für eine Currywurst mit Pommes... so geht es den Ägyptern jeden Tag. Da würde ich vielleicht auch auch versuchen alles rauszupressen, wenn ich selber dazu noch recht arm wäre. Die meisten Ägyptenreisenden sind in einem wohlbehüteten Hotel und da bleiben sie drin. Wenn sie es verlassen, dann in einem klimatisierten Reisebus zum Ausflugsprogramm Richtung Pyramiden oder so. Wir hatten uns für einen andere Art des Reisens entschieden. Die Piste unterm Sattel, interessante Menschen zu treffen, die Schönheit der Natur und die Faszination der Einsamkeit... das ist auch den täglichen Kampf beim Essen kaufen wert. Landessprache ist
arabisch. Arabischkenntnisse sind aber nicht nötig denn jeder, der was mit
Tourismus zu tun hat (und das sind sehr viele) kann mehr oder weniger gut
englisch.
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| Visa/Einreise |
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Das Visum muss in Deutschland beantragt werden, wenn man aus Richtung Libyen kommt. Visa gibt’s unter ( Angaben von Tondok)... Generalkonsulat der arabischen Republik Ägypten (Konsularabteilung)... ... Waldstrasse 15, 13187 Pankow- Niederschönhausen, Tel. 031 / 4771 048 (für Ostdeutsche) ... Südstrasse, 53179 Bonn, Tel. 0228 / 981270 (für NRW`ler) ... Eyseneckstr. 34, 60332 Frankfurt, tel. 069 / 955134 ( für „Süd“deutsche) ... Harvestehuder Weg 50, 20149 Hamburg, Tel. 040 / 4101031 (für Norddeutsche) Kostet 35 DM, dauert etwa 7 – 10 Tage, Passfoto und frankierten Rückumschlag nicht vergessen. Die Einreiseprozedur war die heftigste auf der ganzen Reise. Die Beamten sind meist unfreundlich und unverschämt, sprechen nur teils englisch. Dauer etwa 7 Stunden. Man bezahlt eine willkürlich festgelegte Straßenbenutzungsgebühr, Gepäckkontrolle, Carnet ausfüllen, ägyptisches Nummernschild bezahlen, Nummernschild dann bekommen, ägyptischer Führerschein, immer wieder Passkontrolle, echt nervig. Das Ganze ist als professionelle Wegelagerei ausgelegt, jeder will dort eine eigene Gebühr. Mit 150 Euro sind wir anscheinend sehr billig weggekommen, was wir von anderen hörten. Hier und nur hier kann auch libysches Restgeld schwarz zurückgetauscht werden. Während das Visum für drei Monate gilt, sind alle Geschichten für das Motorrad für 4 Wochen ausgelegt. Verlängern geht in Kairo, sei aber noch heftiger und sehr teuer. Fazit: Beim nächsten Mal komme ich mit dem Flieger. Da läuft alles inklusive Visum am Flughafen in 15 Minuten. |
| Geld/Preise/Essen/Unterkunft |
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Klappt auch gut. Problematisch nur, wenn man von Libyen kommt und kein Bargeld mehr hat um die sehr teueren Grenzprozeduren zu bezahlen. Im Land, das ja touristisch sehr erschlossen ist bekommt man überall Knete. Wer mit dem Flieger kommt, kann am Airport gleich Bargeld tauschen. In Touristenzentren gibt es Banken, wo man tauschen und mit Kreditkarte abheben kann. Traveler-Cheques am besten Bei Büros von Thomas Cook wechseln. Ägypten ist wirklich billig. Essen kostet weniger wie bei uns. Wer keine Angst vor den vielen sehr leckeren Straßenimbissen hat kommt noch viel billiger weg. Das Angebot ist (besonders wenn man aus Richtung Libyen kommt ) wahnsinnig reichhaltig. Jede Art von Obst und Gemüse, überall frisches gegrilltes Fleisch von kleinen Spießen und alles mit Falaffel. Unterkunft im Hotel unterschiedlich. Kairo teuer, Luxor ab 4 Euro, Sharm el Sheik ab 13 Euro. Dafür z. B. supermegageiler Campingplatz in Nuweiba für 2 Euro. Was man beim Budget berücksichtigen muss ist das gigantische Angebot in Ägypten. Es gibt so viel zu tun, tausend Tempel, von Kamelreiten über Hammam bis zum Tauchen. Da kann man sein Geld schon ausgeben, auch wenn es billig ist. In Ägypten hat übrigens gar nichts einen festen Preis. Als Tourist wird man dauernd abgezockt. So muss über jede Schachtel Zigaretten gehandelt werden. Leider erwies sich ein etwas forsches unfreundliches Auftreten als notwendig. |
| Interessante Ziele |
| Internet/Handy |
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Internetcafes gibt es wie Sand am Meer. Einen Stunde kostet etwa 2 Euro. Die
Technik und der Service ist gut. Handy klappt überall , wo besiedeltes Gebiet ist. Wegen der heftigen Preise nur zum SMS schreiben empfohlen. Telefonieren (Festnetz) ist wie bei uns: Abheben , wählen, ... Kostet aber ein kleines Vermögen. |