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Zelt Ein Zelt muß her. Es gibt billige und teure, kleine, große, runde, eckige... Nach langem Hin und Her haben wir ein Igluzelt für 5 Mann ( riesig) für 180 Euro gekauft und es nicht bereut. Da es kein richtig oder falsch gibt, hier nur paar Argumente Gross bedeutet viel Platz und geschonte Nerven Klein heisst Gewicht sparen und keine Probleme bei Wind haben Teurer ist meist leichter Billig kann man nachher wegschmeißen oder gleich dort verschenken KocherWer nach Afrika will und wer länger unterwegs ist der muss autonom sein. Wenn man dann noch wenig Gewicht will ist man schon angelangt beim Thema Benzinkocher. Ein MSR Trangia oder Whisperlight ist Standart und läuft auch mit normalem KFZ- Benzin, wobei man dann immer putzen darf. Für hundert Euro ist man dabei. Er stinkt, macht Krach, ist schlecht dosierbar und verstopft gerne und ist dennoch wohl der Beste. Ich jedenfalls liebe einfache Gaskocher, die so lange prima sind, wie man Gaskartuschen dabei hat. Küchenzeug Töpfe gibt es aus Alu, Stahl oder Titan. Das ist auch die preisliche Sortierung. Wir hatten Alutöpfe mit Antihaftbeschichtung, weil es die gerade als Werbegeschenk gab. Standart ist Alu oder Stahl je nach Geldbeutel. Bei 3 Personen und großem Hunger nach Geländefahrten nicht zu klein kaufen ! Dazu leisteten wir uns ein großes Küchenmesser. Einige Plastikdosen mit Weithalsöffnung für Öl, Reis,.... , einen Kochlöffel und ein Geschirrtuch. Was wir noch hatten... KEIN Spülmittel, KEIN Holzbrettchen, KEINEN Lappen, KEINEN Dosenöffner, KEINEN Kaffeefilter Jeder persönlich hatte einen Teller, Tasse, Besteck, Taschenmesser. Sitzmöbel Ja das gibt es sogar bei harten Motorradfahrern. Einige haben Hocker dabei. Wir saßen immer auf unseren Koffern und verzichteten darauf. Das geht prima wenn man denn Alukoffer hat und die auch eine glatte Oberseite besitzen (keine umlaufenden Leisten zum Verzurren von Gepäck). Wasser kann man in Kanistern transportieren. Wir hatten Wasserbeutel von der Firma Ortlieb dabei. Die sind zwar praktischer aber das Wasser war nach einigen Stunden ungenießbar, so stark stank es nach Plastik. Vielleicht wird da ja nachgebessert so dass wir sie wieder empfehlen können. Zusätzlich sind einige Plastikflaschen (worin man das Wasser ja auch kauft) zu empfehlen. Trinksäcke, wo man während der Fahrt aus einem Schlauch trinken kann sind eine sinnvolle Ergänzung. Wenn man länger unterwegs ist wird man früher oder später auch Wasser aus Brunnen, Quellen oder Tanks nehmen. Hier muss unbedingt desinfiziert werden. Es gibt Desinfektionsmittel für leichte und für starke Verkeimung. Wir nahmen Certisil (leicht) in flüssiger Form, was sich gut dosieren lässt. Bei trübem Wasser bräuchte man zusätzlich einen Keramikfilter, was aber nur der Fall in Zentralafrika sein dürfte. |
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| Persönliches Gepäck | |||
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Schlafsack. Je nach Jahreszeit mittlerer bis tiefer Temperaturbereich. Ich empfehle einen billigen den man nachher getrost wegwerfen darf. Jugendherbergsschlafsack (10 Euro). Hält den richtigen Schlafsack sauber als Innenfutter und im Hotel oder bei Hitze allein benutzbar. Term-A-Rest Matte. Kostet etwa 70 bis 150 Euro und ist um Welten besser als jede Isomatte. Das Gewicht ist am Motorrad akzeptabel und hintendrauf gebunden gut verstaut. Essbesteck, Teller, Tasse, Taschenmesser, Geschirrtuch Mappe mit allen Dokumenten Sonnenbrille Taschenlampe Tagebuch, Schreibzeug, Briefumschläge, Ohropax, einige Passfotos Evtl. leichter Tagesrucksack. Bei mehreren Leuten tut es einer Klamotten. Das muss jeder selber wissen. Hier gilt auch möglichst wenig. Als Anhalt dennoch eine kleine Aufzählung von Benni´s Gepäck
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| Gesundheitliches | |||
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Medikamente Die Versorgung mit Medikamenten war überwiegend ganz passabel.. Die gängigen Medikamente sind in großen Städten meist erhältlich und viel billiger. Wir waren jedoch darauf eingerichtet alles dabeizuhaben was einem zum einen viel Zeit erspart und irgendwo in der Einöde auch einfach sein muss. Hier das Wichtigste (es sind meist die gängigen Markennamen der Medi`s verwendet) Breidbandantibiotika (von Arzt verschreiben lassen)
gegen Grippe / Erkältung
gegen Magen-Darm Geschichten
gegen Insektenstiche /leichte Verbrennungen
bei Prellungen / gestauchten Knochen
Schmerzmittel
Verschiedenes
Irgendwelche Elektrolytkonzentrate und Vitamine sollte man wohl auch dabei haben. Ich bevorzuge die einfachen Multivitamintabletten von Aldi oder so. Ein Stück frische Zitrone hatten wir uns oft genehmigt und das hilft bei großer Hitze sehr gut. Verbandskasten Grundsätzlich kann man sagen, das ein handelsüblicher KFZ- Verbandskasten gute Dienste leistet. Wer sich aber selber einen Besseren zusammenstellen möchte sollte dieses dabeihaben...
Häufig wird Material zum Nähen empfohlen. Obwohl wir einen Krankenpfleger dabei hatten, verzichteten wir darauf. Bei einer schwereren Verletzung muss oft erst eine stärke Blutung gestillt werden und dann braucht man einen Druckverband und dann zum Arzt, auch in Afrika.... Wegen dem vielen Staub und Sand sollte das Verbandsmaterial sehr gut verpackt sein. Wir hatten eine kleine Blechkiste und dann innen noch mal alles in Tüten verstaut. Malariaprophylaxe Es existiert ein leichtes Risiko für den Nordosten von Syrien und den Osten der Türkei, speziell der Bucht von Iskenderun. Wir hatten die notwendigen Medikamente dabei und dann doch nicht genommen. Es gibt verschieden Medikamententypen. Die Beratung durch Profis (Ärzte) ist aber unbedingt notwendig, da ja die wenigsten genau auf unserer Route unterwegs sind. |
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| Was man wirklich nicht braucht | |||
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So mancher Ratschlag erwies sich als echter Flop. Hier ein paar schlimme Anfängerfehler, die man uns verzeihen mag Ein Abschleppseil ist Bullshit. Im Gelände hilft es eh nicht. Für ein Stück auf der Straße tun es zwei aneinander geknotete Packbänder, von denen man genügend auf Reserve dabeihaben sollte. Starterkabel. Das ist ersetzbar durch einen Meter gewöhnliches Stromkabel |
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